„Diese Arbeitsplatte in Schiefer-Naturstein vermittelt Ihnen ein völlig neues Lebensgefühl“, versichert uns der Verkäufer eines frisch gewienerten Küchenstudios und fährt dabei – um seiner Aussage mehr Nachdruck zu verleihen – mit der flachen Hand über die polierte Oberfläche. Wie bitte?Sehen wir tatsächlich so aus, als könne uns nur noch eine sechs Zentimeter dicke Arbeitsplatte glücklich machen? Außerdem ist Schiefer-Natur der Kassenschlager in jeder Grabwerkstatt, denken wir uns und blicken dabei nachdenklich in das Spiegelglas eines Hängeschrankes. Gut, zugegeben, das „blühende Leben“ sieht irgendwie anders aus.
NEUE EINBAUKÜCH E OD ER NEUES LEBEN?
Vor dieser Wahl steht plötzlich ein beruflich erfolgreiches, aber ausgepowertes Paar, Anfang 40. Auf der Suche nach sich selbst, kapieren sie ausgerechnet in einem Küchenstudio, dass Glück und Lebenszeit die einzigen Luxusgüter sind, die man sich nicht kaufen kann. Also klettern sie aus ihrem Hamsterrad, buchen vom „Küchengeld“ zwei Round-the-World- Tickets, vermieten ihre Wohnung und reisen sechs Monate lang um die Südhalbkugel
„Das Beste, was man an einem verregneten Herbsttag machen kann: dieses Buch aufschlagen und die Sonne raus lassen!“ (Isabell Recktenwald, Winterbach) „Witzige, zuweilen bissig geschriebene Reiseberichte und dazu Fotos wie aus einem Bildband. Dieses Buch ist Kurzurlaub für den Kopf.“ (Goran Baric, Frankfurt)„Manchmal macht es einfach Plopp und es fällt dir wie Schuppen von den Augen. Du zählst die Jahre, die du schon geschuftet hast und die Jahre, die du noch schuften musst und triffst eine Entscheidung, die du nie bereuen wirst.“ (Alexander Schmitt, München)
„Ich kann nur jeden Leser warnen: Wer dieses Buch aufschlägt, wird bald einen neuen Traum haben, von dem er nicht mehr los kommen wird.“ (Melanie Dellschau, Goldbach”„Man kennt das: Job, Familie, Firmenwagen – alles läuft perfekt, trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich was versäumen könnte. Und dann kriege ich auch noch dieses Buch geschenkt. Ein Buch, das weh tut, wenn man schon lange von einer Weltreise träumt, aber immer daheim geblieben ist.“ (Stefan Hägeli, Zürich)