Was ist Erschöpfung? Diese Frage hielt mich in den vergangenen Wochen unerbittlich in ihren Krallen. Das intensive Grübeln hatte Sportarzt Robert Greuter mit der harmlos klingenden Feststellung ausgelöst: «Wir werden sie beim Leistungstest bis zur Erschöpfung laufen lassen.» Was ist Erschöpfung? Das World-Wide-Web liefert dazu keine schlüssige Antwort. Die Schattierungen der Bedeutung dieses Wortes sind vielfältig und reichen von Schlappheit über Ermüdung bis hin zur Bewusstlosigkeit. Was ist Erschöpfung? Die Frage verfolgt mich auf Schritt und Tritt: Am Morgen, wenn ich mich unausgeschlafen aus dem Bett quäle; nach einem langen Arbeitstag, wenn die Kreativität nachlässt; während meines Lauftrainings, wenn mich mein Puls auf Trab hält; abends, wenn ich geschafft und zufrieden in die Kissen sinke.
Was ist Erschöpfung? Ist es jene Unlust, die sich nach einer mitternächtlichen Laufrunde in der ansteigenden und abfallenden Altstadt von Lausanne bei -14 Grad Celsius einschleicht? Ich brachte zwei weitere Runden - zwar keuchend und schwitzend - aber dennoch schmerzlos hinter mich. Was ist Erschöpfung? Ist es der krasse Energieabfall nach einem zweieinhalbstündigen Lauf in den Bergen ohne gefrühstückt zu haben und der mich zwingt, eine heisse Schokolade herunter zu stürzen, damit ich die letzten Kilometer schaffe?Innerer Schweinehund bevorzugt Sofa
«Die Frage, die jeder dabei zu beantworten hat, ist: LESEN SIE HIER WEITER!